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AMERICAN LEAD GUITAR
TITEL: ğULTRA INFRAĞ
REVIEWS | TITEL: ğULTRA INFRAĞ
[Eclipsed]

"Art Must Destroy" heiß der Opener des Debütalbums dieser deutschen Band. Doch der Titel passt nicht, dafür ist ihre Muisk zu wenig kunstvoll und _ man muss es offen sagen _ auch zu harmlos. "Music Makes Fun" würde besser passen, denn die in zehn kurzen Tracks gebotene Fusion aus NuPunk und NuMetal ist so rockig und trashig, dass sie einfach Spaß macht. Zumindest sind die Refrains fast ausnahmslos frech, witzig und melodiös. Dazwischen gibt`s aber leider nicht viele interessante Passagen. Immer nur Rhythmusgitarren und Drums und beide nicht gerade bemerkenswert gespielt sind auf Dauer einfach zu wenig. Da retten auch das gelegentliche Theremin und die Backing Vocals nicht viel, selbst wenn "Los Amorous", "Rockdrill" oder "Six Exed Genius" prima abrocken. Der Bandname mag mit einem gewissen sarkastischen Augenzwinkern gewählt sein, doch American Lead Guitar klingen tatsächlich nach deftigem amerikanischen Rock`n`Roll.
Eclipsed // Bernd Sievers // Nr.87 November 2006

01-02-2008
[Westzeit]

Es muss eben so sein: Der Freigeist findet zu guer letzt in Troisdorf sein zu Hause. Wo auch sonst. Aber von Anfang an... Ich könnte schwören der Sänger von American Lead Guitar hat irgendwo in der 60`s-Single Sammlung seiner Mutter schon mal mitgeträllert, so vertraut klingt der Knabe. Und eben auch so eigenwillig. Wer schreien will, soll schreien, sage ich und lasse den Funk des neuen Jahrtausend unter meinen Achseln durchhuschen. Wer wie ALG so ungeniert im Psychedlic- und Pop-Wald umher wandert, muss den Teufel gepachtet haben. Gut so, das Tanzbein wird es danken! Ach ja, und hier regiert nicht die verzerrte Gitarre, bis der Ohrenarzt aufgibt, sondern der Song. Und nebenbei zeigen wir noch dem doofen Nachbarsjungen wie man richtig rockt, yeah! Kurzum: Eine wahnsinnig gute, intensive Scheibe mit überdurchschnittlich vielen Hits, die man nicht verdrängen darf!
Westzeit // Axel Nothen // Nr.11 November 2006

01-02-2008
[Ox-Fanzine]

Seit ein paar Jahren schon sind die vier bis fünf Herren aus Essen und Dortmund in musikalischer Mission unterwegs, waren mit Bands wie VAMPYRE STATE BUILDING, NOVOTNY TV und LES JACKS nicht ausgelastet und fanden in den seltsam benannten AMERICAN LEAD GUITAR eine neue Heimat. Ich erinnere mich dunkel an ein gelungenes Demo, das schon vor einer ganzen Weile erschien, und mit viel Anlauf ist jetzt das Album raus, das Guido Lucas nicht nur im bluNoise-Studio produziert hat, sondern auch so interessant fand, dass er es für sein Label blunoise würdig hielt, auf dem er mit schöner (Un-)Regelmäßigkeit Vertreter des _ im weitesten Sinne _ Gitarrenrocks veröffentlicht. ALG jedenfalls entziehen sich fieserweise den ersten Annäherungsversuchen des Rezensenten durch Eigenwilligkeit, lassen sich grob als druckvoll-noisiger Post-Punk beschreiben, der hier mal in zappaeske Sphären abdriftet ("Los Amorous"), dann wieder, gerade gesanglich, an NOMEANSNO erinnert, um dann wieder auf SONIC YOUTH-Kumpel zu machen. Mit jedem weiteren Durchlauf wächst die Platte dann, doch muss die Band damit leben, zu gut für diese Welt zu sein, denn in irgendeine derzeit auch nur im geringsten angesagte Schublade passt so was Sperrig-Diffiziles nicht, auch wenn ALG im Grunde ihres Herzens auch nur schöne Popsongs spielen wollen ("Sheena Is A Junksucker"). Ach ja, eine schöne, aber auch völlig sinnlose Website gibt`s unter americanleadguitar.de _ beim dritten Durchlauf habe ich aufgegeben, irgendwo hinzuklicken... (7/10)
Ox-Fanzine // Joachim Hiller // Nr.68 Oktober/November 2006

01-02-2008
[www.herrberge.de]

Interview mit AMERICAN LEAD GUITAR's Doberman Reilley
Wir treffen Doberman Reilley in einem Back-Discounter um sieben in der früh. Es ist uns bis heute nicht klar, ob dieser Ort Teil einer Inszenierung war oder einfach die logische Folge des nachtschlafenden Termins. Uns bleibt eine Stunde, bevor Reilley seiner täglichen Arbeit nachgehen muss. Als wir ankommen, hat er bereits zwei Espressi getrunken, den dritten hat er sich gerade aus dem Automaten gezogen. Während wir vor der Qual der Wahl zwischen verschiedensten bizarren Blätterteigkreationen stehen, verzehrt Reilley selbst mitgebrachte Stullen Dinkelbrots.
Er wirkt extrem müde und kann sich nur mit Mühe konzentrieren.
Herr Berge: Herr Reilley. Wir können uns vorstellen, dass Ihr Terminkalender Ihnen im Moment nicht viel Spielraum lässt. Umso mehr danken wir Ihnen, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben.
Doberman Reilley: Freuen Sie sich nicht zu früh. Ich kann nicht garantieren, dass ich Ihre Fragen im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte beantworten werde.
H. B.: Ist im Vollbesitz Ihrer geistigen Kräfte_ denn Ihr Normalzustand oder eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
D. R.: Soll das wirklich bereits Ihre erste Frage sein? Es waren lediglich drei Fragen abgesprochen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie Ihr Pulver auf diese Weise verschießen möchten. Aber ich fände es sehr unhöflich von mir, wenn ich Ihnen nicht die Gelegenheit gäbe, diese Frage zurück zu ziehen.
H. B.: Vielen Dank, Herr Reilley, das ist sehr großzügig von Ihnen. Kommen wir also auch angesichts der eingeschränkten Zeit direkt zur Sache: Bezeichnen Sie die Musik von American Lead Guitar als Rock oder als Rock´n´Roll?
D. R.: Ich würde niemals Rock dazu sagen. Das Wort klingt einfach zu sehr wie satt_. Es hört sich an, als hätte man dem Wort Rock´n´Roll etwas abschneiden müssen, weil man auch der Musik ihre Sexyness und Spontanität abgeschnitten hat, zugunsten der Aufgeblasenheit der Musiker. Der Rock´n´Roll der fünfziger Jahre war so geil, dass er einem geltungssüchtigen Wichser, wie man ihn in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern überdurchschnittlich oft beobachten konnte, bei seiner Schwanzpräsentation einfach die Show gestohlen hätte. Rock´n´Roll übermannt die Menschen, und das wollten sich diese Typen nicht mehr gefallen lassen _ was sehr dumm von ihnen war. Allerdings muss ich ehrlicherweise zugeben, dass am Anfang von American Lead Guitar stand, dass wir uns einen Spaß daraus gemacht haben, genau die Elemente, die man als typisch Rock bezeichnen würde, ins Groteske zu steigern. Dabei passierte aber etwas Komisches: es entstand die Musik mit dieser gewissen Schwere und Wucht, die man eigentlich von keinem der einzelnen Musiker von American Lead Guitar erwartet hätte. Aus einem Spaß ist zufällig genau das größere Ganze entstanden, das nur die Summe unserer Einzelcharaktere nicht geworden wäre. Unsere Musik als Rock´n´Roll zu bezeichnen würde ich mir allerdings nie anmaßen. Wenn man sich The Train Kept A Rolling_ von Johnny Burnette anhört, dann weiß man, dass Rock´n´Roll eine Urgewalt ist, die man willentlich nicht erzeugen kann. Unsere Musik hat viel zu viel Dramaturgie und Zitat, um eine solch Wirkung zu erzielen, aber so sind wir halt. Eine Selbstbeschränkung würde auch nicht zu dem Ergebnis führen, den Ansprüchen gerecht zu werden, die Jerry Lee Lewis mit seinen wildesten Auftritten aufgestellt hat. Dass ein solcher Versuch in die Hose gehen muss, beweisen zur Zeit Dutzende von Bands, die ihre Musik gedankenlos als Rock´n´Roll verkaufen. Bei der ganzen Breitwandigkeit, die wir aufbauen, hoffe ich aber, dass man unsere Liebe zum wahren Rockn´n´Roll heraushört. Wir können aber unsere Augen nicht davor verschließen, dass Rock´n´Roll nicht die einzige Kunstrichtung ist, die eine intensive Wirkung entfacht, und wir lieben es, aus dem Vollen zu schöpfen.
H. B.: Puh! Das war erst die erste Frage. Das kann ja lustig werden.
D. R.: Das wäre durchaus in meinem Sinne.
H. B.: Der König des Rock´n´Roll, Elvis Presley...
D. R.: Korrekt!
H. B.: ...antwortete einmal auf die Frage, warum er immer in Schwarz auftrete, dass er sich Western-Filme genauer angesehen hätte, und festgestellt hätte, dass die bösen Jungs immer Schwarz und die guten immer Weiß tragen. Warum treten American Lead Guitar immer ganz in Weiß auf?
D. R.: Wir wollen damit unserem Publikum zeigen, dass wir ihm völlig unvoreingenommen entgegentreten, also jungfräulich auf eine Art.
H. B.: Soll das wirklich Ihre Antwort sein?
D. R.: Nein, lieber nicht.
H. B.: Dann wollen wir Ihnen die Großzügigkeit, die Sie uns zu Anfang dieses Gesprächs gewährt haben, nun im Gegenzug auch zuteil werden lassen, und Ihnen die Chance geben, unsere Frage ernsthaft zu beantworten.
D. R.: Danke, ich weiß das zu schätzen. Also: Mit unseren weißen Uniformen wollen wir bestimmt nicht zum Ausdruck bringen, dass wir uns für die Guten halten. Es war das große Dogma, das von Anfang an Bedingung all unseren Tuns war, niemals einen moralischen Anspruch zu äußern, keine politischen Forderungen zu stellen...man sollte meinen, da wäre es kaum noch möglich, etwas Anderes als Belanglosigkeiten zu erzeugen - wir schaffen es aber trotzdem. Genauso, wie es die Farbe Weiß immer wieder schafft, wesentlich mehr zu sein als nur die Negation von Schwarz. Weiß kann theoretisch die Negation von allem sein. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
H. B.: Was versprechen Sie sich von dem baldigen Erscheinen der CD Ultra Infra_?
D. R.: Ehrlich gesagt hoffe ich insgeheim, dass sich moralische Werte und politische Strukturen mit dem Ergebnis wandeln, dass alle Menschen ein schöneres und interessanteres Leben führen können. Oh, schon so spät? Ich muss los.
H. B.: Herr Reilley, wir danken Ihnen für...hatt er nicht mehr gehört...
www.herrberge.de // Christian Meiners // 06.10.06

01-02-2008
[www.herrberge.de]

Diese fünf jungen Herren aus dem Ruhrpott erheben den "Stult" zum "Kult", sehen den Rock'n'Roll "wieder in der Hand von Bekloppten" und betonen vor allem den Humor in der Musik. Das ist besonders schön, da sich doch heut jeder gern viel zu ernst nimmt. Aber was tut man als Band, die so einen Blick auf die Dinge hat? Richtig: was man will! Versuche, "Ultra Infra" zu kategorisieren, scheitern. Meint man nach dem synthetischen Opener "Art Must Destroy" voreilig, die Band als Ausgeburt des New-Wave-Wahns abtun zu müssen, da folgen bärbeißige Rocksongs auf dem Fuße, staubige Lieder im Westernstyle oder poppige Schunkelstücke. Wir hören die Stones, wir hören The Who, die Butthole Surfers und noch vieles mehr, das früher schon gut war und heute für Wohlwollen beim Hörer sorgt, taucht es in der Liste der Referenzen auf. Ganz ohne Schmeichelei: Alben wie diese sind mir die liebsten, eben weil sie so abwechslungsreich sind, weil man nicht nach fünf Minuten schon weiß, in welcher Gestalt die nächsten zehn Songs um die Ecke kommen. Anlässlich der Veröffentlichung eines Demos der Band las ich die Klage eines Rezensenten, was dies für eine Welt sei, "da so eine CD als Demo gehandelt werden muss". Das hat sich ja nun auch erledigt. Jungs, "Ultra Infra" ist euer Debütalbum, die Duftmarke ist gesetzt, nun macht das hier zum "phänomenalen Hype", so wie ihr es uns versprochen habt.
www.herrberge.de // Christian Meiners // 06.10.06

01-02-2008
[www.triggerfish.de]

Spannende Zitatsammlung - Und wieder was feines aus dem Hause Blunoise: AMERICAN LEAD GUITAR (was für ein Name!!!) heißt die Combo, die sich der Rettung der noch lebenden Rockmusik verschrieben hat - Anscheinend sogar allen verschiedenen Spielarten ... Denn ihr erstes Album Ultra Infra scheint fast aus den Nähten zu platzen vor lauter Zitaten und Verweisen, und das sogar ohne peinlich klauend rüber zu kommen! Ganz bierernst ist das nicht, aber genau deshalb macht es auch so viel Spaß! Bei fast jedem Song kann man sich die Freude erlauben, zu raten wer das jetzt wieder sein könnte. Und da kommen einige Namen aufs Parkett: NO MEANS NO, DANZIG, SOUNDTRACKS OF OUR LIVES, DEAD KENNEDYS und viele, viele mehr. Bei Sänger Bel Etage könnte man sowieso meinen, dass Jello Biafra oder Glenn Danzig (als der noch gut war ...) einen Ausflug in die deutsche Provinz unternommen haben um mal wieder so richtig abzurocken. Ultra Infra pumpt mit sich mit dem irgendwie typischen Guido Lucas-Sound aus den Boxen: Megafetter Bass, druckvolles Schlagzeug und krachige aber klar definierte Gitarren. So muss das klingen! Und AMERICAN LEAD GUITAR haben dafür auch einfach die richtigen Songs: Rock, Punk, Retro, Indie, einfach alles dabei, was der Gitarren-Nerd braucht. Gut, geklaut wird hier an allen Enden, aber immer mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen _ sehr symphatisch! Und ganz entgegen dem Bandnamen gibt es glücklicherweise keine typisch amerikanisch fricklige Gitarrenhelden-Gitarren zu hören ... (5/6)
www.triggerfish.de // Norbert Acker // 06.10.2006

01-02-2008
[www.loudnsick.de]

Live Rezension zum BluNoise Festival, 07.10.06, im FZW, Dortmund
Als ich im FZW ankam, hatten Nova Drive ihr Set bereits fast beendet, sodass ich leider nur noch die drei letzten Songs mitbekam. Musikalisch mischen Nova Drive psychedelisches mit Rock und auch durchaus eingängigen Melodien, wobei mir persönlich die rockigen und prägnanten Stellen am besten gefallen haben, da ich kein Fan von ewigen Soli und lange herausgezögerten Song- Abschlüssen bin. Die Stimme von Sängerin Suse Michel hat es mir allerdings sehr angetan, denn sie passt perfekt zur Musik der Band, würde aber meiner Meinung nach auch super zu vielen anderen Musikstilen passen. Nach einer kurzen Umbaupause betraten Pendikel die Bühne, welche mit Don't Cry, Mondgesicht_ im September diesen Jahres bereits ihr siebentes Album veröffentlicht haben und als Band bereits 12 Jahre lang existieren. Pendikel machen deutschsprachige Rockmusik, jedoch mit einem großen Unterschied zu anderen deutschsprachigen Rockmusikbands: Pendikel sind eine der wenigen Bands, die das können. Pendikel kannte ich vorher ebenso wenig wie Nova Drive, doch beide Bands überzeugten mich live, sodass ich danach sehr gespannt auf deren Musik war und mich z.B. bei Myspace erstmal ein wenig eingehört habe. Auf Pendikel folgte mit American Lead Guitar die Band, wegen der ich eigentlich zu diesem vierten von insgesamt sieben BluNoise- Festivals gekommen war. Ganz in weiß betraten die fünf die Bühne, und wem The Spook ein Begriff sind, dem dürfte Sänger Bel Étage auch unter dem Namen Dean Roca bekannt sein. American Lead Guitar spielen Rockmusik, die hier und da mit Elektronik und anderen Musikstilen experimentiert, und der diese Experimente auch äußerst gut gelingen. Darüber hinaus merkt man hier erst einmal, dass Bel Étage/Dean Roca stimmlich keinesfalls nur für The Spook geeignet ist, sondern noch sehr viel mehr drauf hat. Bei manchen Songs kam mir auch der Gedanke, dass Bel Étage ein prima Elvis- Imitator wäre... Das gesamte Festival wurde von Videoprojektionen begleitet, die jede Band anders gestaltete. Am besten sah dies jedoch bei American Lead Guitar aus, da die weißen Anzüge so etwas Farbe annahmen und die Bühne auch nicht ganz so dunkel schien wie zuvor bei Pendikel und Nova Drive. Alles in allem war das BluNoise- Festival in Dortmund ein sehr netter und gelungener Abend. Aus musikalischer Sicht mal wieder etwas völlig anderes, als ich mir normalerweise angucke, aber wenn man sich immer nur Horrorpunk- Bands anguckt, kann einem das auch irgendwann auf die Nerven gehen. An diesem Abend im FZW habe ich ein paar nette Bekannte getroffen, viel neue und innovative Musik gehört -der Sound war, wie im FZW gewohnt, durchweg sehr gut- und viel Spass gehabt. Man kann das BluNoise- Festival, bzw. die Einzel- Gigs der jeweiligen Bands also weiterempfehlen, und zwar auch denjenigen, die die Bands noch nicht kennen. Ich denke, dass aus musikalischer Sicht für jeden etwas dabei ist.
www.loudnsick.de // Luise Jankowski // 13.10.06

01-02-2008
[www.emoisdead.com]

These five young gentlemen from the Ruhrpott raise stult_ to cult_, consider Rock'n'roll back in the hands of the schmucks again_ and above all they stress the importance of humor in the music. This is even noteworthier, since nowadays everybody seems to take themselves way too seriously. And what do you do as a band, which has such a view at things? Right: whatever you want! Attempts to categorize Ultra Infra _ fail. If you want to pigeonhole it as a part of the neo wave folly after listening to its opener Art Must Destroy" then grumpy rock songs, songs in dusty western style or some mod slow-dancers follow. There are the Stones, there's The Who, the Butthole of Surfers and still more bands, which were already good in former times and which are the good ones that could be named in a list of references today. Without adulating I must say that I like albums like this best, because this one's so varied that you won't know what happens next and what the next songs will sound like. Guys, Ultra Infra _is your debut album, now go out and make this the phenomenal hype _, as you promised.
www.emoisdead.com // 13.10.06

01-02-2008
[www.daredevilrecords.de]

American Lead Guitar recorded their debut in the rehearsal room and Guido Lucas built a good sound for the Rocknroll band. The opener ART MUST DESTROY is a great song in the veins of the faster DANKO JONES stuff. Really cool and a big surprise. The vocals are whiskey drenched as needed for that kind of music and the guitars rock like hell. But with the following 3 tracks (SIX EYED GENIUS, HOT AND SCARED and RED CARPET RIDE) the power is gone and they only did a good, but not outstanding or surprising Rocknroll brewing. I miss thrilling parts and something special in those songs. PHASE ZERO is again not heavy as the opener, but a good mid-tempo rock song with great vocals. Highlight is the cool, western-like LOS AMOROUS with some Elvis vocal lines. Especially the singer is a big plus on that record with his mix of Danzig, Elvis and good old Rocknroll. ROCKDRILL is unbelievable boring and with SOLUBLE GIRL they are back on the right way. That is the way Rock should sound. But all in all only a handful of good songs that is not enough. But I hope the next release will feature more songs like LOS AMOROUS or ART MUST DESTROY. (7/10)
www.daredevilrecords.de / Jochen Böllath / 23.09.06

01-02-2008
[www.scenite.de]

Irgendwie hat man ein anderes Bild vor Augen. Einkauf im Musikfachgeschäft, einmal die "American Lead Guitar" da hinten zum Ausprobieren bitte. Halt, es gibt auch eine aus dem Dortmunder Raum kommende Band gleichen Namens. Stylishes Coverartwork. Blunoise Records. Und fordert dann beim ersten Titel "Art must destroy". Das klingt doch alles schon mal sehr gut. Auch die anderen Songs wissen in melodisch-eingängigem Rockstil zu gefallen. Das eine oder andere Zitat bekannter Songs aus der Popgeschichte taucht da ebenso auf wie manch verwegener Songtitel.
www.scenite.de / Benedikt Schmidt / 27.09.06

01-02-2008