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INTERNATIONAL FRIENDSHIP SOCIETY
TITEL: »SHADOWS, WINDBLOWS, HURRY UP, PROTECT THE FIRE«
REVIEWS | TITEL: »SHADOWS, WINDBLOWS, HURRY UP, PROTECT THE FIRE«
[blueprint-fanzine]

Was wird hier denn eigentlich gespielt, ein Erwachen, ein Träumen, Eindämmern&? Eine beeindruckende Version von Message in a bottle bezeugt: Noch hören wir Musik. Zart könnte man sie nennen, sanft, hypersensibel. Für den musikalischen Vergleich lassen sich die Constellation-Sachen nennen, wenn aus dem allgemeinen Tönen und Summen plötzlich E-Gitarren herausbrechen und für kurze Zeit alles laut wird.

rk / 14.10.05

01-02-2008
[motor]

Man (fühlt) sich in einigen Momenten an die Klanglandschaften eines Craig Armstrong erinnert, während die Police Coverversion von "Message In A Bottle" auch ein Kollektiv wie Nouvelle Vague hätten nicht schöner aufnehmen können. Unterm Strich ist "Shadows, Wild Blows, Hurry Up, Protect The Fire..." ganz sicher eine der innovativsten, aufregendsten und außergewöhnlichsten Platten, die in diesem Jahr aus Deutschland gekommen sind.

Manuel Möglich / 21.10.05

01-02-2008
[beatpunk]

Ihre Musik ist fragil und grazil, sie treffen genau dorthin, wo sonst nur die Sonne durch die Haut tritt. Sie wärmen von der Stirn bis in die äußerste Spitze des Fußes. Man transzendiert förmlich dahin, denn es sind die Zwischentöne, die Töne zwischen dem Knacken eines Astes im Wind und der untergehenden Sonne. Es ist ein einheitliches Kunstwerk aus poetischen Geschichten, die durch ihren Spannungsbogen (und den gibt es wirklich) zu einem großen Märchen verbunden werden. Dies liegt vor allen Dingen auch an den mystischen Klängen, die mit ungemein sphärischen, langgehaltenen Gitarrenakkorden abwechseln. Ein Vergleich sei mir gegönnt, denn es stach mir sofort ins Auge, besser ins Ohr. Die Ähnlichkeit zu Mono. Wer ruhige, sphärische Gitarrenmusik, mit zerbrechlichem Gesang und einem Hauch Experimentalität genießen möchte, und wer außerdem, ein wenig zu Melancholie neigt, dem sei diese Platte als heilsames Rezept verschrieben. Besser als Baldrian!

Cathy / 10.10.05

01-02-2008
[bloom]

Beim Hören von "Shadows, Wind Blows, Hurry Up, Protect The Fire" hat man ständig den Eindruck, dem zu Schall gewordenen Äquivalent eines hauchdünnen Eisplättchens, das auf der eigenen Handfläche schmilzt, zu begegnen. So zart, so zerbrechlich und doch so wundervoll ist diese Musik. Die Titelanordnung folgt einer so perfekten Spannungskurve, dass man diese CD manchem Drehbuchautor zur Inspiration schenken sollte. Einen Hinweis wert ist auf jeden Fall auch die äußerst intensive Coverversion des Police-Klassikers "Message In A Bottle", die im Kontext des Albums mit dem Attribut "absolut gelungen" eigentlich zu wenig gewürdigt wird. "Shadows, Wind Blows, Hurry Up, Protect The Fire" ist das wahrscheinlich kompletteste, liebevollste Album, das man derzeit für Geld kaufen kann.

Udo Gröbner / 09.10.05

01-02-2008
[gaesteliste]

Es handelt sich um kleine, leise Miniaturen, die Sakiyo Tobita oft mehr haucht als singt. Und gerade die auf japanisch gesungenen Stücke entwickeln für das Ohr des europäischen Hörers einen ganz eigenen Zauber. Die einzige Coverversion, der Police-Klassiker "Message In A Bottle", ist als solche übrigens kaum zu erkennen und das ist klar als Lob gemeint. Fremden, zudem bekannten, Stücken einen so eigenen Stempel aufzudrücken, schafft sonst allenfalls eine Chan Marshall. Schöne Platte.

Carsten Wilhelm / 21.10.05

01-02-2008
[music-scan]

Ein zierliches und fast zerbrechliches Ambient-Pop-Album, das stellenweise Parallelen zu den fantastischen Mum aufweist, aber über weite Strecken noch reduzierter und zurückhaltender agiert. International Friendship Society (schaffen) immer wieder erstaunlich eindringliche Atmosphären. Wer übrigens eine solch grandiose Version des Police-Klassikers -Message In A Bottle vorlegt, dem gebührt sowieso ein offenes Ohr, das an einem schönen, dunklen Abend kaum besser gefüllt werden könnte. Bedrückendes, schweres und doch stets fast schwebendes Album.

Matthias Rauch / 28.10.05

01-02-2008
[enoughfanzine]

Fragile, quiet and melancholic pop songs with a touch of jazz and a dark atmosphere from time to time. Maybe a more melancholic and less dark female fronted version of Bohren & Der Club Of Gore could be drawn as a reference. Sigur Ros also isn´t that far away, when it comes to a comparable mood. Great debut.

Jan Wolf / online seit 20.09.05

01-02-2008
[intro]

Die Geschichte dieser Platte bedient auf verschiedenen emotionalen und intellektuellen Ebenen, und das viel gehaltvoller als der Großteil des sonstigen monatlichen Releaseplanes.

Christian Steinbrink / Heft Nr.132 Oktober 2005

[ Kölner Illustrierte ] "Die International Friendship Society ist ein deutsch-japanisches Projekt. Zwischen Troisdorf (!) und Tokio entstand das Album mit Indiepop, Ambient-Sounds und Jazz-Anleihen."

Kolumne "Best Of The Rest" / Christian Meyer / Oktober 2005

01-02-2008
[Echoes-online]

SWBHUPtF.. ist eine sehr stille und in ihrer unprätentiösen Art angenehm unauffällige, ja: atmosphärisch sehr gut geglückte Platte (...): entspannter Minimalismus mit Pop-Aspekten zuträglich und sympathisch, bigger than Iceland. Schade, dass diese Platte keinen Erfolg haben wird.

Slawomir Teodorowicz / online seit 17.09.05

01-02-2008
[westzeit]

So lässt man sich denn gerne für ein Weilchen in eine andere Welt entführen, in der die Uhren langsamer zu ticken scheinen als anderswo.

RTL-Backstage / Marco Pawert / Heft 09/05 online zum Vö-Termin

[ TheGap ] International Friendship Society (haben) ein paar äußerst schöne und zarte Ambient-Pop-Songs aus dem Ärmel geschüttelt. Schöne Musik für ruhige Abende (...).

Martin Mühl / Heft Nr.62

01-02-2008
[intro]

Und tatsächlich: Das Nebenprojekt von Guido Lucas (Genepool, Scumbucket, Ken) und Fred Groborsch (Lockjaw) braucht einiges mehr an Zeit, um den Hörer für sich zu gewinnen, kommt dann aber richtig.

Till Stoppenhagen / Heft Nr.132 Oktober 2005

01-02-2008
[disagreement]

The album is neither emo core nor free jazz, although a lot of emotions and free spirit have gone in to this marvellous debut album. It's impossible to describe it in a few words, you need to listen to it from beginning to end, to live through its different emotions. This album is mostly poetry and art, both the vocals and the music. It's nothing you listen to just to have some background noise on. This is something you need to enjoy consciously. A lot of work has gone into this labour of love, and it deserves your full attention. The atmospheres that Sigur Ros have failed to create on their last album can be tasted here in scarily intimate surroundings. It's a striptease of the soul, and also one of the album highlights of this year. Absolutely enjoyable!

Lex Thiel / online seit 20.08.05

01-02-2008
[alternativenation]

Deutsch-Japanische Freundschaft. Hat man eine Platte vom BluNoise-Label, aus den Troisdorfer blubox-Studios, vor sich, denkt man unweigerlich an noisige Rockmusik, an Blackmail , Scumbucket oder Sometree . Mit der Band, um die es hier geht, werden wir alle eines besseren belehrt. International Friendship Society , das Projekt um die beiden Musiker Fred Groborsch (Lockjaw) und Guido Lucas ( Scumbucket , Genepool , Ken ), legt mit Shadows, Wind Blows, Hurry Up, Protect The Fire... seine erste Veröffentlichung vor. Gleichzeitig ist der Longplayer des deutsch-japanischen Kollektivs, die musikalische Geschichte der Freundschaft zwischen Groborsch, Lucas und Sakiyo und Masahiro Tobita aus Tokio.Songtechnisch bewegt sich die International Friendship Society im Ambient- und Lo-Fi-Bereich. Shadows, Wind Blows, Hurry Up, Protect The Fire... ist eine Herausforderung. Die Songs sind auch nach mehrmaligem Hören doch eher schwer zugänglich. Dadurch verspricht sich für die Platte aber auch eine lange Halbwertszeit.

Ulrike Polley / 14.10.05

01-02-2008