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TITEL: »WE ALL REPEAT THE PAST«
REVIEWS | TITEL: »WE ALL REPEAT THE PAST«
[gaesteliste]

So ist "We All Repeat The Past" ein intensives Werk, dem man zudem die Produktion von Guido Lucas anhört. Großer Noiserock mit kleinen Schwächen. Für Fans des gepflegten Krachs trotzdem ein Muss.

Carsten Wilhelm / 07.04.06

01-02-2008
[tinitus-mag]

Wer mob schon einmal live gesehen hat, weiß um die Qualität der Band, herrlicher Melancholie-Rock, voll an ungestümer Schrammelgitarren-Kultur. We All Repeat The Past ist ihr drittes Album, und wenn die alte "make it or break it"-Regel noch gilt sollte das mal geklappt haben. Mob leben von der Melancholie, zartbittere Melodien verstecken sich zumeist unter meterhohen Gitarrenwänden, unglaublich dicht und intensiv, immer wieder eingeleitet oder unterbrochen durch ruhigere Momente, die zu keiner Sekunde von weniger intensiver Natur sind. Wo im einen Moment noch dezent leisegetreten wird und zerbrechliche Melodien ertönen, erheben sich im nächsten Moment gewaltige Gitarrenorkane, da wird mit unglaublicher Leidenschaft in die Seiten geschrammelt. Das die Geschichte von Lucas einen herrlich krachigen Sound verpasst bekommen hat dürfte klar sein, so müssen Gitarren braten, so muss ein Schlagzeug poltern.
Eine geile Scheibe also (...). Absoluter Pflichtkauf für alle die bei melancholischem Breitwandrock feucht werden, herrliches Gitarrengeschrammel Galore.

Heiko Nahm / 10.04.06

01-02-2008
[Westzeit]

Der wohlbekannte Chef der Troisdorfer Fraktion, Guido Lucas, steht einmal mehr für den richtigen, noisig-krachig, kräftigen Sound. So gebettet kämpft sich das Quartett auf seinem zweiten Werk durch Hall, Delay, Feedback, hypnotische Krachminuten, verzagte Gitarrentöne, als auch schmeichelnde Melodien.

www.westzeit.de / Ulf Kneiding / Heft 04 / 06

01-02-2008
[triggerfish]

Die dänischen Mob haben beim alten Indie Hasen in Troisdorf den Nachfolger zum Debüt "I believe in you" aufgenommen und den pompösen Soundmorast hinter sich gelassen. Die seit 1996 musizierenden Mob haben sich für ihren Neuling darauf konzentriert die Wucht und Zornigkeit ihrer Live Performanz auf den Silberling zu pressen und mit we all repeat the past die Vergangenheit von My Bloody Valentine, Placebo bis Refused aber immerhin eigenwillig zu wiederholen. Wenn man laut genug aufdreht, kann man spüren und sehen wie sich die Gitarrenwände aufbauschen und wie Flammen um einen herum peitschen. Die eher ruhigen der neun Songs auf we all repeat the past werden in emotionale Hochdruckgebiete verwandelt. Die dynamischen Tempi Wechsel und ausufernden Gitarren kreieren Nebelschwaden, aus denen dir eine Stimme zuschreit wie schlecht es ihr geht und wie egal das gerade sein kann. Denn die Schönheit des Lärms bewahrt dich vorm Abgrund, wie der letzte Song My Everything beweist. Extraordinary gorgeous, me ladies! Es tut gut, mal nicht zu erahnen wie die nächsten 8 Takte klingen. NoiseRock par Excellance!

Manuel Kalb / 28.03.06

01-02-2008
[noize]

Nachdem die beiden Vorgängeralben noch etwas unentschlossen vor sich hin rockten, haben es Mob nun endlich geschafft ihre Live-Energie auf Platte zu bannen. Der endlose Aufbau der teils sehr rockigen Stücke erzeugt Spannung, die sich in hervorragenden Melodien oder in Wut entlädt. So musiziert man sich irgendwo zwischen My Bloody Valentine und Mogwai durch 9 epische Songs, die im richtigen Moment, Magie zu erzeugen wissen.

Alexander Nickel Hopfengart / 31.03.06

01-02-2008
[blueprint-fanzine]

Ich kann mir vorstellen dass der Sound von MOB hohen Anklang finden wird und die derzeit laufende Tour sehr dabei behilflich werden kann, dass der Name schon bald in größeren Hallen und vor größerem Publikum standhält. Wer zwischen EXPLOSIONS IN THE SKY und MOGWAI noch etwas Platz im Plattenschrank hat, der sollte MOB unbedingt antesten. Freunde von stark eingängiger Kost und eindringlichen Melodiespuren sind hier eventuell fehl am Platz, auch die, die nach drei Minuten das Songende vergeblich suchen. Was die Abteilung Songlänge angeht, verwöhnen uns MOB nicht mit der vollen Packung, aber die Komplexität geht aufs Ganze. Noisige Gitarrenwände, lange instrumentale Parts und das andauernde Wechselspiel zwischen lauten und leisen Sounds machen We all repeat the past zu einer recht schwer verdaulichen, aber dennoch interessanten und beeindruckenden Kost. Wer mit oben genannten Bands warm ist und durchaus Scheiben aus dem Blunoise-Programm im Regal stehen hat, wird mit MOB eine weitere Erfüllung finden.

Chris Pfeiffer / 03.04.06

01-02-2008
[Schnüss-Bonner Stadtmagazin]

Eine Traumkonstellation: Guido Lucas, der Jack Endino der deutschen Indierockszene, Musiker (Genepool, Scumbucket) und Kopf des BluNoise Labels, trifft die Noise-Rocker Mob aus Dänemark. Das Resultat der Verbindung, bei der auch Tumbleweed Records mitmischt, ist das dritte Album von Mob We All Repeat The Past, ein mächtiger Lärmkoloss mit aus etlichen Gitarrenspuren aufgetürmten psychedelischen Klangskulpturen. Düster und bedrohlich klingen die Dänen, gleichzeitig ist ihre Musik trotz des Ohren betäubenden Lärms von einer wilden, unbezwingbaren Schönheit. Bislang hatte es die Band nie gschafft, die Wucht, Energie und den Zorn ihrer Liveshows auf CD zu bannen, aber dank Guido Lucas als Produzent kann man sich jetzt auch zuhause diesen Ehrfurcht einflößenden Gitarrenwänden stellen.

Volkard Steinbach / Heft Nr.337 April 2006

01-02-2008
[wasteofmind]

Die Dänen, die mittlerweile auch schon mehr als zehn Jahre zusammen Musik machen, sind einerseits eine von diesen typischen Frickel-Bands, wie man sie aus den Blubox-Studios gewohnt ist; elegische Gitarrenpassagen, brachiale Lärmwände, lange Instrumentalmomente. Hinzu kommt allerdings ein sehr eigenwillig agierender Sänger mit recht hoher Stimme. Zu viel Eingängigkeit muss trotzdem keiner befürchten: Mob konzentrieren sich mehr auf den Laut-/leise-Wechsel als auf poppige Melodien, das meiste auf We All Repeat The Past ist alles andere als leicht verdaulich, dafür oft aber durchaus beeindruckend: Die Wucht, die ein Stück wie Favourite Crusade etwa entfacht, ist schon beachtlich. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass da Guido Lucas wieder an den Reglern stand welche Platte aus diesem Genre produziert er eigentlich nicht?

Tito Wiesner / 19.03.06

01-02-2008
[allschools]

Zuletzt war ich beim ersten Hören der Mr. Beats von Mogwai so aus dem Häuschen. Vom Artwork bis zur Musik stimmt hier alles, und nach dem ersten Hören bin ich mir sicher es mit einer der bisher besten Platten des Jahres zu tun zu haben. Absolut mitreißender, verzweifelter Postcore der ersten Liga!

Shawn / 12.03.06

01-02-2008
[Noisy Neighbours]

Was Mob ungewöhnlich macht, ist der Moment, in dem mitten im melancholisch ausufernden Noise-Epos eine ungeahnte Eingängigkeit ausbricht und sich im Ohr festsetzt. Mob sind eine Noise-Band und haben nicht Single Nummer eins und Single Nummer zwei, sondern eine tolle Platte mit tollen Songs ohne Single. Auf -We All Repeat The Past (kommt) alles an, was losgefahren ist. Wo ich sie jetzt gerade noch mal höre, bin ich regelrecht begeistert. Live haben Mob an guten Tagen schon die seelische Reinigung des Publikums hinbekommen, mit -We All Repeat The Past ist ihnen der musikalische Vollwaschgang auch auf Konserve gelungen.

Marcel v.d. Weiden / Nr.15 Mai-Juni 2006

01-02-2008
[realmusic]

Diese CD ist für mich das Highlight unter den Besprechungen, die ich für diese Ausgabe gemacht habe. Diese dänische Band hat alles was es braucht um mich mitzureißen. Tolle Soundgebilde in Richtung Krach - laut/leise gehend, dazu abgestimmte Vocals und auch einige Gefühlsausbrüche mit viel Wucht und Energie. Eine Verbindung von Noiserock und Indie, mit Melodien, die einem immer wieder ermöglichen neues zu entdecken, wenn man das sagen darf. Besorgen!

Trust / Dirk Scheurer / 28.02.06

01-02-2008
[Visions]

Ein neues Baby von Produzent Guido Lucas ist das dritte Album von Mob, das am 07.04. das Licht der Welt erblickt. Auf "We All Repeat The Past" kombiniert die Band bratzigen, sich bedrohlich aufbäumenden Noiserock mit Placebo'esker Dramatik und Singstimme. Das Album erscheint als Kooperation von bluNoise und Tumbleweed.

Newsflash / Oliver Uschmann / 14.03.06

01-02-2008
[Visions]

Weniges ist schöner als gepflegter, ästhetischer Gitarrenlärm. Die Band überwältigt instrumentell, wenn die Theatralik auf dem Höhepunkt ist und zu meterhohen Wellen noch im Hintergrund die kleinen, flirrenden Gitarren-Tremolos die Flanken hinauf huschen, als schäle sich ein ganzes Orchester aus diesen 12 Saiten. Wenn die Musik sich aufbläht, übermütig wie ein kleines Monster, das in Exstase zitternd zum Special Move ansetzt.

Oliver Uschmann / Heft Nr.157 April 2006

01-02-2008