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TOMZACK
TITEL: »FÜHR IHN GAB ES ...«
REVIEWS | TITEL: »FÜHR IHN GAB ES ...«
[INTRO 3/2011]

Bei aller Freude am Experiment verlieren sich Tomzack nie in den verlockenden Labyrinthen des psychedelischen Freak-outs.

Noise-Guru Guido Lucas tut sich für eine Woche mit ein paar Freunden, darunter Krautrock-Legende Damo Suzuki, zusammen. Täglich komponiert man einen Song, der ohne große Proben und bar jeglicher Overdubs noch am selben Tag live eingespielt und abgemischt wird. Das liest sich ein wenig nach hippiesk musiktherapeutischem Selbsterfahrungstrip mit konzeptkünstlerischem Überbau, doch gerade die Beschränkungen und der daraus resultierende Zwang zur Spontaneität und Unmittelbarkeit taten der Kreativität der Beteiligten spürbar gut.

Leicht angezerrter, gerne auch kosmisch knispelnder Krautnoise geht in sphärischen Electrokaskaden auf, stets geerdet durch überraschend stringente Songstrukturen. Denn bei aller Freude am Experiment verlieren sich Tomzack nie in den verlockenden Labyrinthen des psychedelischen Freak-outs. Vielmehr bereitet das Resultat auch ohne Psilocybin im Hirn beim Hören ähnlich upliftenden Genuss, wie ihn die Musiker bei der Arbeit verspürt haben mögen. Und ein solches Resultat ist bei derlei Projekten rar und kostbar.

In drei Worten: KOMMUNARDEN / KOSMOS / KRAUTNOISE

Quelle: INTRO, Text: Ulf Imwiehe

30-03-2011
[www.disagreement.net // 21.12.11]

Since the mid-Nineties, Guido Lucas has singled-handedly marked the German noise rock sound, mostly as the owner of the renowned Blunoise record company, but also as a member in a couple of bands, most notably Les Hommes Qui Wear Espandrillos. Now he is back with a new project called Tomzack, where he plays the bass guitar. His co-musicians are from bands like Urlaub in Polen, Ken and probably some more obscure acts.

The strangely titled Für ihn gab es nirgends ein Grab mit Blumen contains seven shorter songs titled after the days of the week before ending in an eleven minute improvisation featuring former Can vocalist Damo Suzuki on vocals. This should give us already quite an adequate impression of what to expect. Tomzack are certainly not trying to invent anything new, instead they play purest kraut rock, taking their influences from the forefathers like Can and Amon Düül II, but also the later proponents of the Nineties like Tarwater and Bohren und der Club of Gore. The result turns out to be an unapologetic retro affair, and its the musicians obvious love for what they are doing that makes the album rather endearing.

Starting with Montag, we get an effect charged instrumental opener, and the following Dienstag does without vocals too, although this track features an impressive guitar line that will instantly get hooked in your mind. Mittwoch finally adds vocals, in a very understated monotonous way, fitting the overall mood. Donnerstag continues in that vein, but its gritty guitar sound builds a nice counterpoint. Freitag is more subdued again, before Samstag sounds like an organic tribute to Kraftwerk. The week ends with the shoegazing, psychedelic Sonntag, before the band decides to add another day to the week, Damonacht, in honour of the meanwhile sixty years old Mr Suzuki.

This last improvisation, while interesting and enlightening in its own right, still feels like a way to pad the album to a more regular length. I admit that I prefer the preceding tracks that taken together dont even make it to half an hour. As a tribute to a bygone era, this record is a sincere and successful endeavour, but once its over, you wish it would have gone on for a little longer.

13-04-2011
[www.roteraupe.de // 04.02.11]

Wie sich eine bedrohliche Woche im Dezember anfühlt? Diese Frage zu beantworten ist gewiss nicht leicht. Und dieses Gefühl musikalisch aufzuarbeiten und zu bannen ist fast schon ein wahnsinniges Unterfangen. Tomzack Wahnsinn zu attestieren ist wahrscheinlich übertrieben und dennoch hat er das Experiment gewagt und sich im Winter eine Woche ins Studio eingeschlossen und versucht das Gefühl zu festigen, um es festzuhalten.

Der Winter war kalt, lang und genau das hört man Für Ihn Gab Es Nirgends Ein Grab mit Blumen auch an. Die Melancholie und Schwermut zieht sich schleppend durch das ganze Album und frisst einen stellenweise beinahe auf. Das hier ist nicht der Versuch eine Katharsis beim Zuhörer zu erzwingen, sondern die absolute und vollständige Authenzität: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Damonacht. Aufgenommen wurde der Langspieler ohne Planung, wenn nicht gar ohne Plan. Aufstehen, Studio, Gefühl einfangen, Gitarre stimmen, Gefühl beschreiben, Aufnahme. Jeder Song entstand an einem einzigen Tag, an dem der selbige auch noch gemischt und gemastert wurde. Um nichts zu verfälschen und ein Zeitzeugnis zu hinterlassen, welches so nah wie möglich an das Reale, das im Moment bestehende herankommen soll.

Das Album ist ein Experiment, welches durch seine sphärischen Klänge besticht, die einen in die dunkle Jahreszeit zurücktragen. Umarmt wird das Werk von einer Priese Pop, die Tomzacks Wurzeln verrät. Der spärlich verwendete Gesang fungiert auf dieser Veröffentlichung fast wie ein Mantra, nimmt den Hörer an die Hand und lässt ihn erst nach dem Ausklingen des letzten Stückes wieder los. Wahnsinn? Wahnsinnig gut ist dieses Album definitiv!

13-04-2011
[www.glitterhouse.com // Print und Online // 01.03.11]

Ebenso interessantes wie erklärungsbedürftiges Album einer kleinen Allstarband (Leute von Genepool, Urlaub in Polen) plus Guido Lucas (auch Producer) und als Gast Can-Legende Damo Suzuki. Letzterer weist dann auch den Weg in Richtung Krautrock, den wir hier tatsächlich in modernisierter Form hören. Die Burschen waren exakt eine Woche lang im Studio und haben pro Tag einen Song komplett (und ganz ohne Overdubs) aufgenommen. Dabei entstanden überwiegend instrumentale Tunes, gradlinig und zum Teil auch mal recht ruff, aber eben auch im Geist der 70er Jahre, man denke an Bands wie Harmonia, Can oder gleich an Michael Rother. Und man bezieht sich konzeptuell tatsächlich auf ein ähnlich strukturiertes Projekt von 1978, als sich u.a. Helmut Hattler (Kraan), Dieter Moebius und Conny Plank unter dem Namen Liliental ganz ähnlich betätigten. Tomzack gelingen dabei stoische Rocksongs mit krautiger Note und von retrofuturistischer Zeitlosigkeit.

13-04-2011
[Noisy Neighbours // Nr.32 Februar/April 2011]

Es war ja mal wieder Zeit, dass die alte bluNoise-Mafia um Guido Lucas und Carsten Sandkämper dem Krautrock huldigen. Also holt man noch einiges an Verstärkung in die heimischen blubox-Studios (u.a. Georg Brenner (Urlaub in Polen), Jörg Schneider (LHQWE etc. pp.)) und fängt einfach an aufzunehmen. Jeden Tag einen Song. Ohne Probe oder Kalkül, einfach alles auf on und live in die Kiste. Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Beginn bei Null und auf die Regler. Herausgekommen ist eine sphärisch dahinschwebende Ansammlung von Songs, die sich und das ist das große Plus der Scheibe in keinem Moment so anhören, als wären sie mit der heißen Improvisationsnadel gestrickt. Alles erscheint auf wundersame Weise schlüssig und durchdacht. Musik von Freaks für Freaks, über die vielleicht irgendwann in essayistischen Abhandlungen mit Titeln wie Das Motiv der Abseitigkeit im deutschen Underground der späten 2000er Jahre, oder Die Improvisation alsKunstform im Spannungsfeld moderner Rockmusik berichtet wird. (13/15)

13-04-2011
[Intro // intro.de (17.02.) // Nr.189 Februar 2011]

Bei aller Freude am Experiment verlieren sich Tomzack nie in den verlockenden Labyrinthen des psychedelischen Freak-outs.

Noise-Guru Guido Lucas tut sich für eine Woche mit ein paar Freunden, darunter Krautrock-Legende Damo Suzuki, zusammen. Täglich komponiert man einen Song, der ohne große Proben und bar jeglicher Overdubs noch am selben Tag live eingespielt und abgemischt wird. Das liest sich ein wenig nach hippiesk musiktherapeutischem Selbsterfahrungstrip mit konzeptkünstlerischem Überbau, doch gerade die Beschränkungen und der daraus resultierende Zwang zur Spontaneität und Unmittelbarkeit taten der Kreativität der Beteiligten spürbar gut.

Leicht angezerrter, gerne auch kosmisch knispelnder Krautnoise geht in sphärischen Electrokaskaden auf, stets geerdet durch überraschend stringente Songstrukturen. Denn bei aller Freude am Experiment verlieren sich Tomzack nie in den verlockenden Labyrinthen des psychedelischen Freak-outs. Vielmehr bereitet das Resultat auch ohne Psilocybin im Hirn beim Hören ähnlich upliftenden Genuss, wie ihn die Musiker bei der Arbeit verspürt haben mögen. Und ein solches Resultat ist bei derlei Projekten rar und kostbar.

In drei Worten: KOMMUNARDEN / KOSMOS / KRAUTNOISE

13-04-2011
[www.triggerfish.de // 10.02.11]

Spätromantisches Ungeheuer - Robert Walser verfasste im Jahre 1917 die nicht mal 100 Seiten umfassende Erzählung "Der Spaziergang". Diese unglaublich intensive und sprachgewandte Geschichte bildet in diesen wenigen Seiten nicht nur die Quintessenz des literarischen Schaffens des Schweizer Schriftstellers heraus, sondern steht exemplarisch für die traurige Dichterexistenz, die immerzu rastlos und ständig auf der Suche ist. Nach Anerkennung, nach einem Ziel und nicht zuletzt auch nach sich selbst. Der Spaziergänger und Erzähler aus Walsers Geschichte - vermutlich der Autor selbst - flaniert, beobachtet aus der Ferne. Gerade im Begriff anzukommen, ist er eigentlich schon wieder auf dem Weg zurück. Und manchmal ist unklar, ob er überhaupt noch wach ist oder bereits träumt.

Eine Figur in Walsers Roman ist der bedrohlich wirkende Riese Tomzack: "Währenddessen mich immer allerlei Gedanken stark beschäftigen, [...] kam ein Mensch, ein Ungetüm und Ungeheuer mir entgegen, der mir die helle Straße fast völlig verdunkelte, ein hochaufgeschossener, unheimlicher Kerl, den ich nur allzu gut kannte, ein höchst sonderbarer Geselle, nämlich der Riese Tomzack."

Hört man sich nun die Musik der gleichnamigen Band an, wird man kaum umher kommen die Parallelen zu entdecken. Nicht nur im Namen und damit zum Riesen, sondern direkt zu der Erzählung in Gänze. Vielleicht ist 'Für Ihn Gab Es Nirgends Ein Grab Mit Blumen' eben mehr als die offensichtliche Referenz an das beängstigende Ungeheuer. Durch die Wiederbelebung des Krautrock, den sphärischen und noisigen Elementen und den Klangexperimenten ist TOMZACKs Longplayer beiweitem nicht nur ein düsteres und bedrückendes Klangerlebnis. Vielmehr ist es eine Art Reise, ein Flanieren im musikalischen Sinn. Und ganz klar überwiegen die helleren Momente die dunkleren gerade in der Anfangsphase der Wanderung. Eben wie in Walsers Erzählung.

'Für Ihn Gab Es...' ist aber nicht nur eine Verbeugung vor Walser und seiner spätromantischen Sicht- und Lebensweise, sondern auch an das krautrockbasierte Elektro-Jazz-Experiment Liliental aus dem Jahre 1978. Und das nicht nur musikalisch, sondern auch von der Herangehensweise her. 'Liliental' wurde von seinen Protagonisten (darunter Hellmut Hattler und Johannes Pappert, sowie Dieter Moebius, Asmus Tietchens und Conny Plank) in exakt sechs Tagen eingespielt. Ein Song pro Tag. Inklusive Aufnahme und Mix. Ohne aufwändige Postproduktion. TOMZACKs Protagonisten (Georg Brenner, Guido Lucas, Alfonso A. Alfonso, Jens Küchenthal sowie als Gäste Damo Suzuki und Jörg A. Schneider) agierten genauso. Keine Probe. Pro Tag einen Song schreiben, aufnehmen, abmischen. Das wird an den Titeln sogar noch deutlicher als bei Liliental. 'Montag', 'Dienstag', 'Mittwoch' bis zum geheimnisvollen achten Tag, der 'Damonacht'. Ein Konzept, basierend auf einer Musik, das so modern wie gleichermaßen alt ist. Das ein Gefühl beim Hören auslöst, das einen packt und dem man ob seiner Intensität und der Fähigkeit so angsteinflößend zu sein am liebsten aus dem Weg gehen möchte. Ein Gefühl, das man aber trotzdem - oder gerade deswegen - so liebt, weil man sich dadurch so sehr mit der Musik verbunden fühlt. Wie die Verbindung zwischen Walsers Erzähler und Tomzack:

"Nicht tot, doch auch nicht lebendig, nicht alt und auch nicht jung war er. Hunderttausend Jahre alt schien er mir zu sein, und ferner schien mir, dass er ewigleben müsse, um ewig nicht lebendig zu sein. Jeden Augenblick starb er und vermochte dennoch nicht zu sterben. Für ihn gab es nirgends ein Grab mit Blumen. Indem ich ihm auswich, murmelte ich für mich: 'Leb' wohl und lass' es dir immerhin gut gehen, Freund Tomzack.'"

13-04-2011
[www.blueprint-fanzine.de // 08.02.11]

Eine Reise aus der musikalischen Gegenwart in die musikalische Vergangenheit. "Krautrock" schießt es einem in den Kopf, schließlich sind hier CAN durch Damo Suzuki vertreten. Genauso aber auch URLAUB IN POLEN. TOMZACK ist ein Konglomerat aus Musikern und ihren Ideen. Acht Songs binnen acht Tagen, jeden Tag einen, dann alles auf Anfang. Klingt interessant. Wenn auch nicht flammneu, wie die Presseinfo selbst zugibt.
Durch die Musik auf "Für ihn gab es nirgends ein Grab mit Blumen" bekommt man einen intensiven Eindruck davon, wie die Arbeit bei bluNoise ausgesehen haben könnte. Da hat jeder seinen Bereich und doch wirken alle zusammen. Elektronisches Geflirre, das an Psychedelic denken lässt, harsche Gitarren, die dem Noise zuzuordnen wären, viel Delay, viele Effekte, ein dezentes Schlagzeug. Insgesamt sehr sphärisch und schwebend, teilweise aber schon fast NDW, was es hier auf die Ohren gibt. Da trifft das Wort "Kosmosempfinden" aus der Info ziemlich genau. Wenig und wenn dann sehr monotoner - Gesang, sehr viel Stimmung und erstaunlich viel Abwechslung. Auch, wenn einiges noch nicht ausgereift klingt. An einigen Stellen unbehauen und glanzlos, dann wieder sehr filigran und perfekt. Nicht alles passt zusammen bei TOMZACK. Möglich, dass sich das Projekt hier in seinem Konzept selbst auffrisst. Aber dafür, dass diese acht Tracks vorher noch nicht existierten und nach der Aufnahme auch direkt wieder ins Nichts geschickt wurden, kommt hier eine ganze Menge rüber. Eine Jamsession, irgendwo zwischen THE NOTWIST, JUNO REACTOR, SLUT, SIXTOO und FINN angesiedelt.
Da mag man nur viel Spaß auf der (Entdeckungs-)Reise von Montag bis Damontag wünschen!

13-04-2011
[Zuckerkick // www.zuckerkick.com // 19.02.11]

Tomzack wagen sich derweil daran, ein Konzeptalbum aufzunehmen und bevor ihr gleich weiterdrückt, lasst doch Für ihn gab es nirgends ein Grab mit Blumen erstmal auf euch wirken. Die Songs sind sorgsam nach Wochentagen gegliedert und gipfeln im finalen Damonacht. Was Protagonisten von Can, Genepool und Urlaub in Polen hier zusammentragen, dürfte nicht nur alten Krautrock-Fans die Geschmacksnerven verstopfen, was hier im Grenzgebiet von Noise, Space-Pop und psychedelischen Ansätzen fabriziert wurde, wird auch bei der tanzenden Laufkundschaft für Furore sorgen.

13-04-2011
[VISIONS // 02.11]

Das Bild des bedrohlichen Riesen Tomzack aus Robert Walsers Der Spaziergang stand Pate bei der Namensgebung für dieses halsbrecherische neue Projekt aus dem Hause bluNoise: Acht Tage, keine Probe, pro Tag einen Song schreiben, aufnehmen und mischen, am nächsten Tag alles wieder auf Null. Einige werden an dieser Stelle wissend den Zeigefinger heben: Tomzack ist eine konzeptionelle Verbeugung vor Liliental, einem Album, das 1975 genauso in sechs Tagen eingespielt wurde, unter Beteiligung von Kraans Hellmut Hattler und Johannes Pappert, Dieter Moebius (Cluster, Harmonia), Asmus Tietchens und Conny Plank. Die Liliental des Jahres 2010 bestanden aus Georg Brenner (Urlaub in Polen), Guido Lucas (Lude), Alfonso A. Alfonso (von den spanischen Schwarz), Jens Küchenthal (Genepool), Damo Suzuki (Can) und Jörg A. Schneider (Nicoffeine, Fischessen). In gewisser Weise kann man aus der Versuchsanordnung, den Bildern und den Vorbildern ableiten, wohin sich Tomzack trollt, bevor man das Album gehört hat. Krautrock, Noise, Sphäre und Experiment geben sich versöhnlich die Hand, es regiert der Moment, und Pop findet eine seiner unmittelbarsten Umarmungen. Vom Montag bis zum mysteriösen achten Tag der Woche, der Damonacht, durchwandert der Tongigant das unbekannte Land der Bandwerdung, nimmt, was auch immer hinter der nächsten Wegbiegung liegt, mit seinen wuchtigen Pranken und formt es zu fordernden Grooves und hypnotischen Patterns. So entstshen immer magischere Momente, um schließlich in einem Anflug von wahrem Kosmosempfinden wieder im Nichts zu verschwinden, aus dem Tomzack kam. Wir lernen: Musik findet ihren Weg, egal, wo wir die Grenzen ziehen. 

15-04-2011